SPD Buttenheim

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FT berichtete am 15.Juni 2007

Veröffentlicht am 15.06.2007 in Kommunalpolitik

Reckendorf – „Flagge zeigen“ will der Gemeinderat von Reckendorf beim Thema Flugplatz nahe Rattelsdorf – bei der nächsten Sitzung. Das Thema stand auf der Tagesordnung und wurde auch dieses Mal schon heftig diskutiert.
„Information über Sachstand und Beratung der weiteren Vorgehensweise“ hieß der einschlägige Unterpunkt zu diesem Thema. Gemeinderat Richard Ullrich wollte aber mehr und monierte schon eingangs der Sitzung, dass sein förmlicher Antrag (Ablehnung des Flugplatzes durch den Gemeinderat) nach der Geschäftsordnung nicht förmlich in die Tagesordnung aufgenommen wurde. Bürgermeister Klaus Etterer beruhigte, die Behandlung sei in einem Punkt vorgesehen, es sei keine böswillige Unterdrückung.

Der Bürgermeister hob hervor, dass in den wieder auferstandenen Planungen von 1974 Reckendorf in jedem Falle in der Anflug- oder Startschneise liege. Richard Ullrich setzte nach. Bei allen Varianten eines „Flughafens“ im Itzgrund sei Reckendorf von Lärm betroffen. Es sei ein Unding, rund 200 Hektar Land und Natur kaputt zu machen. Bei Flugzeugen bis 50 Tonnen Last und jährlich rund 33 000 Flugbewegungen (Firmenflugverkehr und Aero-Clubs) – „unwidersprochen bekannt“ - könne man hochrechnen, was auf Reckendorf zukomme.

Reckendorf habe sich inzwischen von einem ländlichen Dorf zu einer hochgeschätzten Wohngemeinde gemausert, wie die Bevölkerungsentwicklung einher mit der Bautätig beweise, so der Bürgermeister. Dann sei es mit dieser Idylle vorbei. Er habe inzwischen den Landrat Dr. Günther Denzler (auch Vorsitzender des Regionalen Planungsverbandes Oberfranken-West) angeschrieben und sei in dessen Antwort zu einer Informationsveranstaltung eingeladen worden.

Diese sollte man noch abwarten und dann in der Julisitzung „Flagge zeigen“ mit einem entsprechenden Beschluss. Das Gremium war einverstanden.

Kurz geriet die Beratung eines nachgereichten Antrages des SPD-Ortsvereins, gemeindlichen Grund zur Aufstellung (schon vorüber) eines Info-Standes nutzen zu dürfen. Der Gemeinderat war sich einig, nach wie vor allen Parteien und Wählergruppierungen derartige Nutzungen nicht zu gestatten. am

 

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